Radtour Pfälzer Wald: 180-km-Tagesrunde von Karlsruhe durch das Dahner Felsenland

Tour gegangen: 02. April 2021

Dauer 1 Tag · 180,2 km

Route

Karlsruhe – Wörth – Neupotz – Steinweiler – Klingenmünster – Dahn – Hinterweidenthal – Hauenstein – Annweiler – Landau – Germersheim – Fähre Leimersheim – Karlsruhe

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Diese ambitionierte Langstrecken-Radtour führt auf rund 180 Kilometern einmal quer durch die Südpfalz und tief hinein in das spektakuläre Dahner Felsenland im Pfälzerwald. Die abwechslungsreiche Strecke verbindet gleich fünf bekannte Radwege: den Riesling-Zander-Radweg, den Klingbach-Radweg, den Wieslauter-Radweg, den Queichtal-Radweg und schlussendlich den Rheinradweg. Bunte Fachwerkdörfer, sonnenverwöhnte Rebenmeere, markante Buntfeuersteine und imposante Burganlagen prägen dieses intensiv-sportliche Tagesabenteuer.

Von der Rheinebene durch die Südpfälzer Weinberge

Die Tour startet im badischen Raum und führt nach der Rheinüberquerung bei Wörth auf den Riesling-Zander-Radweg. Auf flacher Piste rollt es durch die Südpfälzer Agrarlandschaft vorbei an Wörth und Steinweiler, wo spektakuläre Ausblicke auf den davor aufragenden Pfälzerwald geboten werden. Ab Rohrbach wechselt die Route auf den Klingbach-Radweg, der durch schmucke Winzerdörfer wie Klingenmünster führt. Bereits hier ragen die ersten Pfälzer Sehenswürdigkeiten ins Blickfeld, darunter die mächtige Burg Landeck.

Hinauf ins Dahner Felsenland über den Klingbach-Radweg

Ab Klingenmünster verlässt man die Ebene und taucht stetig ansteigend in den Pfälzerwald ein. Über Silz wartet der erste knackige Steigungsabschnitt hinauf zum Stein (ca. 100 Höhenmeter auf 1 km), wo die ersten markanten Rotfeuerstein-Felsen grüßen. Über Gossersweiler-Stein und Oberschlettenbach zieht der Radweg weiter bergan Richtung Erlenbach. Nach der Umfahrung des Großen Bergs öffnet sich am Haupteingang zur Burg Guttenberg der Blick hinüber zur eindrucksvollen Ruine Drachenfels. An Schindhard und seinen mächtigen Felsmassiven vorbei mündet der Weg schließlich hinab in das Tal der Wieslauter.

Durch das Wieslautertal vorbei am Jungfernsprung und Teufelstisch

Auf dem eben verlaufenden Wieslauter-Radweg verläuft die Fahrt entspannt durch das Zentrum des Dahner Felsenlandes. In der Felsenstadt Dahn passiert man das Wahrzeichen der Region, den legendären Jungfernsprung – einen steil aufragenden Buntsandsteinfelsen mitten im Ort. Der Weg folgt dem Flusslauf der Wieslauter weiter nach Hinterweidenthal, wo mit dem 14 Meter hohen Teufelstisch eines der bekanntesten Naturwunder Deutschlands bewundert werden kann.

Auf dem Queichtal-Radweg nach Hauenstein und Annweiler am Trifels

Bei Hinterweidenthal verlässt man das Lautertal in östlicher Richtung und erreicht das Schuhdorf Hauenstein, dessen nördlicher Ortseingang durch einen imposanten Felsdurchbruch markiert wird. Ab der Queichquelle in Hauenstein folgt die Route dem Queichtal-Radweg. Mit sanftem Gefälle geht es äußerst entspannt durch das tief eingeschnittene Tal nach Annweiler am Trifels. Die historische Altstadt von Annweiler bezaubert mit verwinkelten Gassen, dem alten Mühlrad und dem erhabenen Blick hinauf zum berühmten Dreigestirn der Burgen Trifels, Anebos und Scharfenberg.

Über Landau und Germersheim zurück an den Rhein

Nach Annweiler verlässt der Radweg langsam die Höhen des Pfälzerwaldes und führt vorbei am Rotenfels zurück in die sonnenverwöhnten Rebenmeere der Südpfalz. Über Landau in der Pfalz und durch typische Pfälzer Winzerorte verläuft die Strecke flach durch die Oberrheinebene gen Osten. Bei Germersheim trifft man schließlich auf den Rheinradweg, auf dem die letzten Kilometer auf dem Rheindamm zügig absolviert werden. Mit der Fähre geht es schließlich zurück auf die badische Rheinseite, wo diese gewaltige 180-Kilometer-Pfalz-Runde endet.