Mit dem Abspielen werden YouTube-Cookies gesetzt und das Video von YouTube geladen.
Diese fordernde Rundtour führt mitten hinein in die felsige Kulisse der Tannheimer Berge. Neben dem imposanten Aussichtsgipfel der Roten Flüh bietet die Route einen steilen, technisch anspruchsvollen Abstieg über die Nesselwängler Scharte, eine Einkehr im Raintal an der Otto-Mayr-Hütte und traumhafte Nahblicke auf die berühmten Kletterwände von Gimpel und Kellenspitze.
Aufstieg von Nesselwängle zur Roten Flüh (2.108 m)
Die Tour startet in Nesselwängle. Über steile Kehren durch den Wald führt der Weg zunächst rund 500 Höhenmeter hinauf zum Gimpelhaus. Oberhalb der Baumgrenze verläuft die Route vorbei am Massiv des Gimpels über eine Schotterpassage zur Roten Flüh. Die letzten Meter zum Gipfel (2.108 m) erfordern leichte Kraxelei über felsige, teils seilgesicherte Stufen. Belohnt wird man mit einem weitläufigen Panorama über die Allgäuer und Lechtaler Alpen, die Zugspitze sowie das Allgäuer Voralpenland.
Abstieg über die Nesselwängler Scharte ins Raintal
Vom Gipfel geht es zurück Richtung Nesselwängler Scharte (ca. 2.000 m). Von hier zweigt der steile Abstieg auf der schattigen Nordseite ab: Über geröllige, teils ausgesetzte und drahtseilgesicherte Felsstufen geht es gut 600 Höhenmeter hinab ins Raintal. Für diesen Abschnitt sind Trittsicherheit, Schwindelfreiheit und alpine Erfahrung erforderlich. Unten angekommen, lädt die Otto-Mayr-Hütte direkt unter der gewaltigen Gimpel-Nordwand zur Einkehr ein.
Gegenanstieg zum Füssener Joch und Talfahrt
Von der Otto-Mayr-Hütte verläuft der Weg im Gegenanstieg über rund 400 Höhenmeter hinauf zum Reintaljoch und weiter zum Füssener Joch (1.821 m). Von dort aus geht es entspannt mit der Sonnenalmbahn hinab nach Grän, von wo aus die Rückkehr zum Ausgangspunkt nach Nesselwängle (per Bus oder Taxi) erfolgt.
