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Diese eindrucksvolle Tagestour im Wettersteingebirge verbindet das Naturschauspiel der tosenden Höllentalklamm mit aussichtsreichen Steigen durch das alpine Höllental. Über die Höllentalangerhütte und das Hupfleitenjoch führt die Route zur Kreuzeckbahn.
Durch die Höllentalklamm zur Höllentalangerhütte (1.387 m)
Die Tour startet am Bahnhof Untergrainau bzw. am Wanderparkplatz in Hammersbach. Entlang des Hammersbachs steigt der Weg stetig an und erreicht nach gut 45 Minuten und ca. 300 Höhenmetern die Höllental-Eingangshütte (Eintritt gebührenpflichtig). Auf ausgemauerten Stegen, Brücken und durch erhellte Tunnel führt der Weg gut einen Kilometer lang durch die bis zu 150 Meter tief eingeschnittene, spektakuläre Klamm. Am Ausgang weitet sich das Tal, und nach weiteren 30 Minuten Aufstieg erreicht man die Höllentalangerhütte (1.387 m) im Angesicht des mächtigen Höllental-Talschlusses und des Zugspitz-Klettersteigs.
Aufstieg über die Knappenhäuser zum Hupfleitenjoch (1.526 m) und Abstecher zum Schwarzenkopf (1.819 m)
Von der Hütte geht es steil und ausgesetzt in Kehren hinauf Richtung Hupfleitenjoch. Der Pfad quert die steilen Felswände oberhalb des Höllentals, passiert die historischen Knappenhäuser (1.526 m, Relikte des ehemaligen Bleibergbaus) und erfordert auf seilgesicherten Passagen Trittsicherheit und Schwindelfreiheit. Am Hupfleitenjoch lohnt sich der kurze unmarkierte Abstecher (ca. 15 Min., leichte Kraxelei) auf den Gipfel des Schwarzenkopfs (1.819 m) für ein ausgedehntes Panorama.
Entspannter Auslauf zum Kreuzeck (1.651 m)
Vom Hupfleitenjoch führt ein bequemer, leicht abfallender Wanderweg in etwa 45 Minuten hinüber zum Kreuzeck (1.651 m). An der Bergstation des Berggasthofs und der Kreuzeckbahn endet der Aufstieg. Die Talfahrt erfolgt bequem mit der Seilbahn zurück ins Tal nach Garmisch-Partenkirchen bzw. Hammersbach.
(Hinweis: Bei rund 1.100 Höhenmetern im Aufstieg und etwa 4,5 bis 5 Stunden reiner Gehzeit verlangt die Tour solide Kondition, Trittsicherheit sowie wetterfeste Kleidung für die Klamm.)
